asr fordert Industrie- und Handelskammern zur Zusammenarbeit auf

Mailingaktion des Mittelstandsverbandes für Gutscheinlösung und Hilfsfonds

Pressemitteilung 16.04.2020

Die Mitgliedsbetriebe der Allianz Selbständiger Reiseunternehmen – Bundesverband e.V. (asr) fordern seit heute in einer konzertierten Aktion ihre Industrie- und Handelskammern zur Unterstützung in der Corona-Krise auf.

“Die Bundesregierung will – anders als zahlreiche weitere EU-Staaten – keinen nationalen Alleingang in der Gutscheinfrage, die EU will nicht entscheiden”, fasst Jochen Szech, Präsident des asr, das aktuelle Dilemma in dieser für viele Veranstalter und Reisebüros existenziellen Frage zusammen.

Deshalb bindet der Mittelstandsverband nun die bundesweit 79 IHK in seine Arbeit ein und fordert diese über Briefe, E-Mails und Telefonate auf, sich für den vom asr vorgelegten Stufenplan stark zu machen: “Sofort abgesicherte Gutscheine, mittelfristig dann ein staatlicher Hilfsfonds – nur so kann es gehen”, verweist Szech einmal mehr auf das vor Ostern vorgelegte gemeinsame Forderungspapier von asr und VIR.
“Die IHK-Präsidenten und Geschäftsführungen sind politisch meist sehr gut vernetzt”, erläutert Szech das Vorgehen des asr: “Wir müssen die Patt-Situation zwischen Brüssel und Berlin aufbrechen – und dies umgehend. Dafür brauchen wir die Hilfe der Kammern.”

Der asr zeigt sich trotz der bisherigen enttäuschenden Rückmeldungen aus der Politik in dieser zentralen Thematik nach wie vor kämpferisch. Szech erklärt: “Wir werden nichts, aber auch wirklich gar nichts unversucht lassen, um die Existenz unserer Mitglieder zu retten.”